Landesmusikfestival 2003 in Rastatt/Ötigheim

Morgens früh um neun Uhr trafen wir uns am Bahnhofsplatz Berghausen, um unsere Instrumente in einem Kleinbus zu verstauen. Danach machten wir uns dann auf den Weg nach Rastatt, das wir mit der S-Bahn so gegen viertel Elf erreichten.
Dort angekommen, wurden wir auch sogleich von einem Helfer des Landesmusikfestivals am Bahnhof in Empfang genommen und zu unserem Auftrittsort geleitet. Unsere Instrumente waren Dank Sven, Ulli und Gerhard auch schon da. Wir hörten uns die Vorgruppen auf der Bühne im Freien an. Just zu dem Zeitpunkt zu dem eigentlich wir dort spielen sollten fing es zu regnen an und wir mussten in den Gewölbekeller der dortigen Musikschule ausweichen, was zu etwas Chaos - nicht nur bei den Organisatoren - führte.
Nach unserem fast gelungenem Auftritt luden wir unsere Instrumente wieder in den Bus und machten uns zu Fuß auf den Weg die vielen Spielstätten in Rastatt zu erkunden. Leider war aufgrund des Regens nicht mehr sehr viel los, so dass wir nach einer kleinen Stärkung am Marktplatz - mit einem stressigen Umweg über einen Burgerking - wieder zum Bahnhof begaben.
Wir fuhren aber nicht etwa heim, sondern stiegen bereits in Ötigheim wieder aus. In der dortigen Freilichtbühne fand die Veranstaltung seinen Höhepunkt. Viele Aktionen für Kinder, musikalische Auftritte und einiges mehr war geboten. Leider konnten wir die Abschlussveranstaltung mit insgesamt acht Chören und Orchestern verschiedener Instrumentenrichtungen nicht mehr miterleben, da wir uns beeilen mussten um unsere S-Bahn in die Heimat zu bekommen.
So kamen wir denn pünktlich aber leicht verschwitzt am Bahnhof an. Kaum in Berghausen angekommen wurden, nachdem man zur Kulturhalle gelaufen und endlich ein Schlüssel für den Bus aufgetaucht war, die Instrumente ausgeladen. Alles in Allem ein zwar nasser, aber schöner Ausflug.

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