Morgens früh um neun Uhr trafen wir uns am
Bahnhofsplatz Berghausen, um unsere Instrumente in einem Kleinbus
zu verstauen. Danach machten wir uns dann auf den Weg nach Rastatt,
das wir mit der S-Bahn so gegen viertel Elf erreichten.
Dort angekommen, wurden wir auch sogleich von einem Helfer des
Landesmusikfestivals am Bahnhof in Empfang genommen und zu
unserem Auftrittsort geleitet. Unsere Instrumente waren Dank
Sven, Ulli und Gerhard auch schon da. Wir hörten uns die
Vorgruppen auf der Bühne im Freien an. Just zu dem Zeitpunkt
zu dem eigentlich wir dort spielen sollten fing es zu regnen an und
wir mussten in den Gewölbekeller der dortigen Musikschule
ausweichen, was zu etwas Chaos - nicht nur bei den Organisatoren
- führte.
Nach unserem fast gelungenem Auftritt luden wir unsere
Instrumente wieder in den Bus und machten uns zu Fuß auf
den Weg die vielen Spielstätten in Rastatt zu erkunden.
Leider war aufgrund des Regens nicht mehr sehr viel los, so dass
wir nach einer kleinen Stärkung am Marktplatz - mit einem
stressigen Umweg über einen Burgerking - wieder zum Bahnhof
begaben.
Wir fuhren aber nicht etwa heim, sondern stiegen bereits in
Ötigheim wieder aus. In der dortigen Freilichtbühne
fand die Veranstaltung seinen Höhepunkt. Viele Aktionen
für Kinder, musikalische Auftritte und einiges mehr war
geboten. Leider konnten wir die Abschlussveranstaltung mit
insgesamt acht Chören und Orchestern verschiedener
Instrumentenrichtungen nicht mehr miterleben, da wir uns beeilen
mussten um unsere S-Bahn in die Heimat zu bekommen.
So kamen wir denn pünktlich aber leicht verschwitzt am
Bahnhof an. Kaum in Berghausen angekommen wurden, nachdem man zur
Kulturhalle gelaufen und endlich ein Schlüssel für den
Bus aufgetaucht war, die Instrumente ausgeladen. Alles in Allem
ein zwar nasser, aber schöner Ausflug.