Der Donnerstagmorgen war ein sonniger, ca. 23 °C warmer, schöner und von
einer leichten Brise geprägter Morgen. „Ideale Bedingung" sagten wir
uns, als sich die letzten Helfer morgens zum Aufbau trafen. Fast viereinhalb
Stunden baute das dezimierte Jugendleiterteam alles auf, was es brauchte um ein
so tolle Veranstaltung durchzuführen. Wegweiser wurden aufgehängt,
Holzgarnituren wurden aufgeladen, alkoholische Getränke und Antialkoholisches
wurde verladen. Thorsten und Pascal suchten später nach dem richtigen Platz für
den diesjährigen Schatz. Später, mitten am Nachmittag: Das Lager stand bereit
und wartete auf seine Bewohner. Doch mittlerweile hatte es im Dorf heftigst
geregnet und die ersten fragten sich: „Geht das gut?“, „Kommt da überhaupt
jemand?“. Na ja der erste Regen über unserem Lager ließ nicht lange auf sich
warten, doch die richtigen Camper ließ dies kalt. Sie verkrochen sich unter den
Sonnenschirmen oder in den Zelten (soweit sie denn schon aufgebaut waren), die
sich als regenwettererprobt herausstellten. Erstaunlicherweise wurden die Eltern
durch das erste und letzte „Unwetter“ nicht vertrieben. Es war eine schöne
Grillatmosphäre mit Jung und Alt. Rund um unser Feuer wurden fleißig in alter
HRB – Manier Steak und Bratwurst bei einer Flasche Cola (Jugend) oder Bier
(old School) genossen. Der Abend war jung, die Kinder noch zu begeistern; also
ab zur Schatzsuche, weit weg vom Lager. Es stellte sich heraus, wer sich zu früh
freute, wurde mit einer kleinen leeren Kiste bestraft, nur wer bis zum Ende den
Hinweisen folgte, der fand die Kiste mit süßen Überraschungen. Der Abend
wurde später und der Himmel dunkler und nach dem Verzehr von „Thorstens
Stockbrot“ und der Nachtwanderung kehrte nach und nach Ruhe ein. Die letzten
Eltern kehrten heim, wie auch Herr Schwarzien, unser Akkordeonausbilder mit
seiner Familie oder Herr Hafner, unser Gitarrenlehrer, der auch immer den Weg in
unsere Reihen findet. Die Nacht verbrachten die Kinder im Zelt in bewährter
Lageratmosphäre bei Geschnatter.....Die Größeren machten es sich im
Schlafsack rund ums Lagerfeuer bequem und genossen den tollen Sternenhimmel
direkt über dem Feuer. Eine gelungene Veranstaltung, die man ohne die engagiere
Jugend nicht durchführen könnte. Danke denjenigen, die geholfen haben.

Die
HRB-Jugend produziert Stockbrot.
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