Chronik des Jahres 2005

 


Januar 2005

20.01 Percussion Workshop:
Am 29. und 30. Januar findet in der Kulturhalle ein Percussion-Workshop
statt. Dieser endet am Sonntag mit einer kleinen Abschlussvorstellung. Diese
beginnt um 11:30 Uhr. Die Übungsteilnehmer freuen sich über jeden Zuhörer
(Eintritt frei).

 


März 2005

02.03 (BNN) Zwei Partner haben sich zur Musikpatenschaft gefunden
Die Zusammenarbeit zwischen der Grund-, Haupt- und Werkrealschule Berghausen und dem Harmonikaring Berghausen (HRB) ist nunmehr offiziell. Besiegelt wird dies durch eine Urkunde des Ministeriums für Kultur und Soziales des Landes Baden-Württemberg. „Musikpatenschaft Schule-Verein“ nennt sich das Ganze das kürzlich im Beisein der sog. Kooperationsgruppe musizierender Kinder vollzogen wurde. Für den inzwischen 52 jährigen Kulturverein Harmonikaring ist es eine Premiere, wie dessen Vorsitzender Gerhard Girrbach mit stolzer Miene deutlich machte. Für die Schule dagegen, die schon immer grundsätzliche Bereitschaft zu solchen Anliegen zeigte, ist es die mittlerweile sechste Kooperation. Leider, so berichtete Rektor Waldemar Skrobanek, sind vier davon regelrecht eingeschlafen. Nur die mit der DLRG (Stützpunkt Söllingen) hat noch Bestand.
Ein von staatlicher Seite genehmigtes Miteinander, das machte Dieter Nees (Bezirksvorsitzender und stellv. Landesvorsitzender im Deutschen Harmonika Verband) sehr deutlich, es lebe nun einmal nur mit gegenseitigem Engagement. Und hier, so fügte Nees hinzu, hätten sich zwei Partner gefunden, die sich verstehen.
Gut ein Jahr hat nun diese Schnupperphase gedauert, resümierte HRB-Jugendleiter Stefan Schneider, die mit einer Präsentation des HRB an der Schule ihren Anfang nahm. Die Schule selbst, ließ Rektor Skrobanek wissen, verbindet dies mit bestimmten Gedanken im Rahmen des Erziehungsauftrages. Er nannte das Stichwort „Freizeit“, verband das Ganze aber auch mit den Schlagworten „Ausdauer, Konzentration und Durchhaltevermögen“.
Letztgenanntes das haben die heute noch aktiven 13 Jungen und Mädchen der seinerzeit 29 die in die Schnupperkurse bei Musikmentorin und Ausbilderin Verena Roßwag (Aktive des HRB) einstiegen bewiesen. Fünf von ihnen, so Stefan Schneider erfreut, wechseln nun auf eigenen Wunsch in die Vereinsjugend des HRB und nehmen dessen spezifische Ausbildung auf.
Noch in der ersten Jahreshälfte, blickte Gerhard Girrbach voraus, wird es eine weitere Startvorstellung an der Schule für die Klassenstufen zwei bis sechs geben. Und überhaupt, so der Vereinschef beim Blick in die Historie „seines“ HRB, „mit der Schule in Berghausen verbinden uns schon Jahrzehnte, denn Klassenräume waren und sind (auch für die Kooperationsgruppen) Orte der Proben. Dass die letztjährige Aktion „Musikpatenschaften“ allgemein auf fruchtbaren Boden gefallen ist, bestätigte Dieter Nees. Allein in seinem Bezirk Karlsruhe, Nordbaden und Enzkreis sind zehn solcher Kooperationen Schule-Verein entstanden.

Ihre Musikpatenschaft haben die Grund-, Haupt- und Werkrealschule Berghausen und der Harmonikaring Berghausen mit Urkunden sichtbar besiegelt. Dies geschah im Kreis der Kooperationsgruppe mit (von links) HRB-Vorsitzender Gerhard Girrbach und Konrektor Friedbert Jordan (aktiver Akkordeonspieler in Grötzingen); sowie (von rechts) Rektor Waldemar Skrobanek, Jugendleiter Stefan Schneider, Verbandsvorsitzender Dieter Nees und Musikmentorin Verena Roßwag.

17.03 (BNN) Perspektive mit Partnerschaft
Ein beschlussfreudiges 19-köpfiges Verwaltungsteam hält den Harmonikaring (HRB) auf Kurs und im musikalischen Fahrtwind. Das ist auch gut so, resümiert Vorsitzender Gerhard Girrbach und lobte das Engagement aller, die sich beim HRB in irgendeiner Form nützlich einbringen. Denn das Aufgabenspektrum wird nicht kleiner, wie Schriftführerin Monika Hattemer bei ihrem Rundumblick über das Förmliche hinaus deutlich machte. Die kürzlich eingegangene Partnerschaft mit der Grund-, Haupt- und Werkrealschule als jüngster Spross, macht nach Aussage von Jugendleiter Stefan Schneider das beabsichtigte Umsetzen einer mittel- und langfristigen Perspektive deutlich.
Zur Vereinsjugend gehören aktuell 108 Jungen und Mädchen, die in Schüler- und Jugendorchester sowie sieben verschiedenen Ausbildungsgruppen musizieren und unterrichtet werden. Die Gesamtzahl der Mitglieder liegt bei 351, wie Kassierer Klaus Schneider in seinem Rechenschaftsbericht bekannt gab.
Mit zusammen 44 Aktiven bestückt sind erstes Orchester und Oldie-Orchester. Noch steht die beabsichtigte Ganztagesbetreuung am Bildungszentrum Pfinztal nur auf dem Papier und wird wohl gekoppelt mit der bevorstehenden Erweiterung (Bau einer Mensa) realisiert. Dennoch, so Gerhard Girrbach, werde auch hier der HRB am Ball bleiben und nannte als Stichwort „Musikunterricht im Rahmen der Ganztagesbetreuung“.
Ein einschneidendes Ereignis steht am 17. April unmittelbar bevor und ist ein „Abschiedskonzert“ in der TSV-Halle. Nach 50 Jahren als verantwortlicher musikalischer Leiter wird Musikdirektor Kurt Steimer offiziell den Taktstock ab- und weitergeben. Ausgeschieden aus der Verwaltung sind auf eigenen Wunsch Michael Gehrmann, Hermann Heinrich, Anton Hamann und Gabriele Schmidt. Zum neugewählten Verwaltungsteam gehören unter anderen als stellvertretender Vorsitzender Günter Geiger, als Kassiererin Sabine Hirschmann-Habich und Rita Kaschmieder.

24.03 Nachruf
Der Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. betrauert den Tod von
Günter Hartmann,
der im Alter von 67 Jahren verstorben ist.
Günter Hartmann wurde 1959 Mitglied in unserem Verein. Er hat sich immer um die Vereinsbelange gekümmert. Gerne nahmen wir seine Mithilfe bei unseren Vereinsfesten an. Gab es irgendetwas Sperriges zu transportieren organisierte er immer zuverlässig in Absprache mit seinem Arbeitgeber ein entsprechendes Fahrzeug. Er war bei vielen Altpapiersammlungen mit dabei. 
Während seiner langjährigen Verwaltungstätigkeit trug er mit seinem Rat und seinen Erfahrungen zum Wohle des Harmonikarings bei.
Soweit es seine Gesundheit zuließ verfolgte er eifrig das Vereinsgeschehen und war ein gern gesehener Besucher unserer Veranstaltungen.
Während des Festaktes zu unserem 50jährigen Vereinsjubiläum im Juli 2003 durften wir Günter Hartmann auf Grund seiner besonderen Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied ernennen.
Wir verlieren ein treues Mitglied unseres Vereins.
Unser besonderes Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Angehörigen vor allem seiner Ehefrau Hilde.
Er möge in Frieden ruhen.
Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Rekordverdächtig….
ist es mittlerweile schon: das Konzertprogramm des Harmonikaring Berghausen in den letzten 3 Monaten des vergangenen Jahres und den ersten 4 Monaten des neuen Jahres. Dem Jahreskonzert im Oktober 2004 folgte im Dezember 2004 bereits ein Gastkonzert bei unseren Akkordeonfreunden in Enzberg. Mit neuem Programm besuchten wir am 12./13. März unsere Akkordeonfreunde in Bern (Schweiz) und gestalteten den zweiten Teil des Jubiläumskonzerts aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Handharmonika Club Bern (HC Bern) mit.
- Und nun arbeiten wir bereits an einem weiteren neuen „Jubiläums“-Programm:
Aus Anlass seines 50-jährigen Wirkens als Dirigent des Harmonikaring Berghausen und zum Abschluss einer großartigen Zusammenarbeit werden wir am 17. April 2005 ein Konzert zu Ehren von Herrn Musikdirektor Kurt Steimer – und natürlich unter seiner Leitung - veranstalten. Macht zusammen: 4 Konzerte in 7 Monaten …- wenn das nicht rekordverdächtig ist…. Aber zunächst noch einmal ein kleiner Rückblick auf unseren Besuch in der Schweiz: Der Kontakt zum Handharmonika Club Bern besteht bereits seit einigen Jahren und wir freuten uns im Jahr 2003 über den Besuch unserer Berner Freunde und der riesigen Tafel Toblerone, die sie damals im Gepäck hatten. Wir konnten uns in diesem Jahr mit einem musikalischen Blumenstrauß revanchieren und hatten einige flotte Melodien in unseren Koffern, als wir uns am Samstag, den 12. März, gegen 8.00 Uhr auf in Richtung Schweizer Grenze und in Richtung Schweizer Hauptstadt machten. Bereits gegen 13.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht. – Verkehrsstaus gab es glücklicherweise nur als Rückreiseverkehr auf der Gegenfahrbahn.
Am Samstag war das Motto des Tages: Musik, Musik, Musik. Bereits kurz nach der Ankunft in Bern und der Begrüßung durch die Orchestermitglieder des HC Bern ging es zur Generalprobe, die umso spannender war, als wir am Abend einige Stücke gemeinsam spielen wollten. Danach blieben ca. 1,5 Stunden Zeit für: Füße vertreten, Essen, Umziehen, Nervosität bekämpfen und Feststellen, dass es in der Schweiz tatsächlich auch schneien kann… Den Konzertbesuchern des Abends stellten wir uns als Orchester zunächst beim sog. „Apéro“ vor. Dabei unterhielten wir die Gäste vor Beginn des Programms mit leichter Musik und stimmten sie ein wenig auf den Abend ein. Dazu gab’s von der Stadt Bern gestifteten Wein – leider nur für die Gäste und (noch) nicht für uns – und einige Kleinigkeiten zu Essen. Das nachfolgende Jubiläumskonzert war eine rundum gelungene Veranstaltung. Auf dem Programm standen zwei Akkordeonorchester, ein Rock’n Roll Club, eine Sängerin und eine Fahnenweihe, für die wir gerne die Patenschaft übernahmen. Danach – und hochverdient - gab’s dann auch „Wein satt“ für uns… Der nächste Morgen präsentierte sich uns mit Bilderbuchwetter: vom Schnee überzuckerte Dächer und Sonne pur. Der Einladung unserer Berner Freunde zu einer Führung durch die Altstadt der Schweizer Hauptstadt kamen wir deshalb gerne nach. Nachdem wir auch dem Wahrzeichen der Stadt Bern, den (lebenden) Berner Bären unsere Bewunderung entgegengebracht hatten, ließen wir unseren Besuch in der Schweiz mit einem gemeinsamen Mittagessen der beiden Orchester in einer Hausbrauerei ausklingen. Wir waren uns einig: Die Schweizer können ohne Frage ein super Bier brauen – nur der Wein hält mit dem Badischen nicht ganz mit. Da es tatsächlich einige wenige Zweifler dieser Tatsache gab, ist ein weiterer Gegenbesuch quasi vorprogrammiert. Dann wird es sicher eine gemeinsame Weinprobe geben… Zunächst packten wir am Sonntag aber unsere Sieben-Sachen und fuhren wieder zurück in die Heimat. Unsere musikalischen Grüße ließen wir in der Schweiz. Dafür brachten wir aber vor allem eines mit: jede Menge neuer Freunde.

Die Berner und Berghausener vereint zum Erinnerungsfoto

31.03 Ergänzung zum Bericht über unsere Konzertreise nach Bern:
Frei nach dem Motto "ohne Mampf kein Kampf" möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Bäckerei Gröger und der Dorfmetzgerei Wenz für die freundliche Spende des Reiseproviants bedanken. Brezel und Wurstweck sind bei den Teilnehmern super angekommen und haben im Bus dazu beigetragen, Stimmung und "körperliches Wohlbefinden" aufrecht zu erhalten. Hierfür noch einmal unser ganz besonderer Dank."

 


April 2005

14.04 50 Jahre Kurt Steimer in Berghausen – wir sagen „Danke“ und verabschieden uns von unserem Dirigenten. Nach einem halben Jahrhundert musikalischer Aktivität beim Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. verabschieden wir im Rahmen eines Jubiläumskonzertes am Sonntag, den 17. April 2005, unseren Dirigenten, Herrn Musikdirektor Kurt Steimer. Wir laden alle Freunde der Akkordeonmusik in und um Berghausen hierzu recht herzlich ein. Kein Name ist mit dem Harmonikaring Berghausen so eng verbunden wir seiner: Musikdirektor Kurt Steimer hat in Berghausen Akkordeongeschichte – und Vereinsgeschichte – geschrieben. Vor 50 Jahren hat Herr Steimer die musikalische Leitung des damals gerade einmal 2 Jahre alten Vereins übernommen. Das erste Konzert unter seiner Leitung fand bereits im Jahr darauf, am 14. Oktober 1956, statt. Bis heute durften wir für Sie in Berghausen und Söllingen unter seiner Leitung über 75 Konzerte veranstalten und Ihnen dabei rund 1000 Musikstücke zu Gehör bringen. In unser Festbuch zum 10-jährigen Vereinsjubiläum 1963 schrieb Herr Steimer als Grußwort: „Der Harmonikaring 1953 Berghausen hat sich zu einem guten und erfolgreichen Orchester entwickelt, aber auch zu einer gesunden und kameradschaftlichen Vereinigung und ich bin stolz, die musikalische Leitung des Vereins zu haben. Wir wollen auch in Zukunft ernsthaft an die uns gestellten Aufgaben herantreten, damit sich der Harmonikaring 1953 Berghausen weiterhin würdig in das kulturelle Geschehen seiner Heimatgemeinde einfügt.“ Herr Steimer hat durch seine Leistungen als musikalischer Leiter unserer Orchester während der vergangenen 50 Jahre in ganz besonderem Maße dazu beigetragen, dass wir diese Ziele erreichen konnten. Hierfür möchten wir uns bei ihm am 17. April nochmals ganz besonders bedanken. Wir hoffen, an diesem Abend viele Gäste aus nah und fern begrüßen zu dürfen und freuen uns gemeinsam mit unserem Dirigenten auf Ihren Besuch.

21.04 Nachruf:
Der Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. betrauert den Tod seines Ehrenmitglieds
Siegfried Schönhaar,
der im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Siegfried Schönhaar wurde 1957 Mitglied in unserem Verein. Er war ein lebensfroher musikliebender Mensch und hat sich als förderndes Mitglied stets um die Vereinsbelange gekümmert. So blieb es nicht aus, dass seine Tochter Anja bei uns das Akkordeonspielen erlernte. Solange es sein Gesundheitszustand zuließ besuchte er gerne unsere Konzerte und Festveranstaltungen. Wir verlieren ein treues Mitglied unseres Vereins. Unser besonderes Mitgefühl gilt der hinterbliebenen Ehefrau Gertrud, die ihn liebevoll und aufopfernd pflegte sowie seinen Kindern mit Familien. Er möge in Frieden ruhen. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Es war sein Abend....

Es ist nicht einfach, einen Mann zu verabschieden, der für den Harmonikaring Berghausen so viel geleistet und mit den Orchestern in 50 Jahren so viel erreicht hat, wie er. Deshalb sollte es ein besonderer Abend sein, mit dem wir unsere Dirigenten, Herrn Musikdirektor Kurt Steimer, am vergangenen Sonntag verabschieden wollten. Wir hofften, wir könnten während der 1 ½ Stunden unseres Programms dem Publikum vermitteln, wie sehr wir unseren langjährigen musikalischen Leiter auch heute noch achten und sein 50 Jahre dauerndes Wirken würdigen. Nach der Reaktion des Publikums zu urteilen, ist uns das gelungen und darüber freuen wir uns sehr. Neben dem Besuch befreundeter Vereinen aus Nah und Fern und der musikalischen Unterstützung durch „alte“ Weggefährten, wie etwa durch Werner Michels (Klarinette) oder Martin Girrbach und Frank Wenz (beide Trompete) freuten wir uns vor allem über die vielen ehemaligen Spielerinnen und Spieler, die spontan unserer Einladung gefolgt sind, sich an diesem Abend persönlich von Herrn Steimer zu verabschieden. Es war ein „großer Bahnhof“ und ein gelungener Abend. Wir bedanken uns bei allen, die diesen Abend für Herrn Steimer zu einem – hoffentlich – unvergesslichen Erlebnis werden ließen und freuen uns über den großen Zuspruch, den wir erhalten haben. Die 100 weißen Rosen, die wir Herrn Steimer am Ende des Konzertes überreichten, waren Symbol unseres Dankes und unserer Anerkennung. Das blaue Band, das um jede einzelne Rose geschlungen war, war ein Band der Freundschaft und der bestehenden tiefen Verbundenheit zu unserem Dirigenten, der im Rahmen des Jubiläumskonzerts zugleich zum Ehrendirigenten des Harmonikaring ernannt wurde. Sein Nachfolger, Ralf Schwarzien, ist nun gefordert, die erfolgreiche Arbeit der letzten 50 Jahre fortzuführen. Wir sind überzeugt davon, dass ihm das gelingen wird.

BNN 21.04 HRB „50 Jahre Kurt Steimer“

Kurt Steimer, er übertrifft namhafte Bandleader wie Max Greger, Peter Herbolzheimer und auch Paul Kuhn. Einzig mit James Last zieht er den Kürzeren. Was der Pfinztaler Musikdirektor nämlich vorweisen kann, sind 50 Jahre gemeinsamen Weges mit dem Harmonikaring Berghausen (HRB). Nun feierte man noch in großem Stil die „Goldene musikalische Hochzeit“. Danach aber trennen sich die Wege, in gegenseitigem Einvernehmen. Dies ist verständlich und auch akzeptabel. Man bedenke Kurt Steimer ist nunmehr 76 Jahre alt und eigentlich längst im wohlverdienten Ruhestand. Der Mann, der maßgeblich den inzwischen 52 jährigen Kulturverein zu einem renommierten Aushängeschild der Akkordeonszene gemacht hat, ist älter geworden. Jung geblieben aber ist „sein“ HRB wozu dank fortwährend fundierter Nachwuchs- und Ausbildungsarbeit selbst viel beigetragen hat. Mit Sträußen von Rosen, die einzeln von zahlreichen musikalischen Wegbegleitern ihm überreicht wurden, hatte das Abschiedskonzert sein Finale.
Die Schlussworte „Auf Wiedersehen“ die ein sichtlich gerührter Kurt Steimer benutzte waren von ihm bewusst gewählt. Denn, so sagte er, auch künftig sehe er als Verpflichtung dem HRB wann benötigt immer zur Verfügung zu stehen. Auch der Vereinsvorsitzende Gerhard Girrbach würdigte die Person Kurt Steimer und charakterisierte ihn mit den fünf Attributen Ausdauer, Engagement, Geselligkeit, Persönlichkeit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.  Folglich besitzt der auch längst, mit einer Ausnahme, alle Ehrungen die der Deutsche Harmonika Verband (DHV) und der HRB zu vergeben haben. Zum Ehrendirigenten hat man ihn nun noch ernannt und dazu seine Ehefrau Gertrud die ihn stets in seinem Wirken auch aktiv unterstützte zugleich zum HRB-Ehrenmitglied befördert. Girrbach ließ auch die vielen Zuhörer in das HRB-Notenarchiv blicken. Hier befinden sich zwischenzeitlich 55 Kompositionen und 138 Bearbeitungen aus der Feder von Kurt Steimer. Selbstverständlich, dass bei der Kombination aus Jubiläums- und Abschiedskonzert mehrere davon erklangen. Überhaupt war das von Monika Hattemer moderierte Programm ein Spiegel der diese fünf gemeinsamen Jahrzehnte aus vielerlei Sichtweisen betrachtete. Am Dirigentenpult letztmals Kurt Steimer. Mit der gewohnten Umsicht und Freude gab er dem 1. Orchester des HRB die musikalische Richtung vor.  Solisten taten ein übriges. Das Nachwuchs-Akkordeon-Trio Katharina Frey, Daniel und Katharina Kling, das Trompeten-Duo Martin Girrbach und Frank Wenz und Klarinettist Werner Michels setzten Glanzpunkte. Die eigentliche Überraschung, weil nicht angekündigt, der nochmalige Auftritt des unvergessenen „Akkordeon Ensemble Berghausen“.
Kurt Steimer hatte dieses Quintett herausragender Musikanten 1980 installiert und nun spielten Martin Enderle, Sabine Hirschmann-Habich, Andreas und Claudia Michelberger, sowie Susanne Roßwag nochmals auf. Der Kreis schließt sich. Mit „Neapolitanisches Ständchen“ wird jenes Stück intoniert, mit dessen Probe Kurt Steimer 1955 beim Harmonikaring seinen Einstand gab.  Der Reigen der Zugaben er gipfelt mit „Danke schön und auf Wiedersehen“, dabei singen alle in der TSV-Halle lautstark mit. 

 


Mai 2005

02.05.2005 Einer „Völkerwanderung zur Kulturhalle“  glich das Spektakel, das sich am Sonntag, dem 1. Mai 2005, rund um die Kulturhalle in Berghausen abspielte. Dabei waren lediglich (?!) einige Aspekte zusammen gekommen: Ein Sonntag – ein Feiertag – endlich schönes Wetter – Bierlaune – gute Stimmung – faire Preise und jede Menge Platz zum Feiern, Plaudern, Lachen und Herumtollen. Wenn ein Vereinsfest dann noch gespickt wird mit guter Unterhaltungsmusik und verlässlichen Helfer-Teams hinter den Essens- und Getränketheken, steht einem erfolgreichen Dorffest nichts mehr im Wege. Wir jedenfalls waren begeistert von der großen Schar an Spaziergängern, Wanderern, Skatern, Radfahrern und anderen Sonnenhungrigen, die uns am 1. Mai beim Radler- und Wandertreff besuchten. “Ä scheens Fescht“ (wie der eingefleischte Pfinztäler zu sagen pflegt) war es wieder einmal und allen, die dazu beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt.
An solch einem Tag beim Grillen, Frittieren, Curry-Wurst-Schneiden, Bier zapfen, Cola ausschenken, Kaffee kochen oder Kuchen verpacken zu helfen, ist wahrlich eine Meisterleistung. Schließlich sind wir – und leider gerät diese Tatsache manchmal doch in Vergessenheit – ein Verein, der all dies mit ehrenamtlichen Helfern bestreitet. Wer sich trotz der vielen hundert Besucher auch dieses Jahr wieder auf das Abenteuer „Arbeitseinsatz beim HRB“ eingelassen hatte, hat die fehlende Gastronomie-Ausbildung locker durch eine riesige Portion Idealismus und Einsatzbereitschaft wettgemacht. Euch allen, wie auch unserer Vereinsjugend, auf die wieder einmal 100%-ig Verlass war, vielen Dank. Besonders bedanken möchten wir uns nochmals bei unseren musikalischen Gästen aus der Pfalz (Bigband), unseren Akkordeonfreunden aus Wöschbach, Bietigheim und Spöck und natürlich beim Orchester des Musikverein Freundschaft Berghausen. Allen Besuchern nochmals vielen Dank für’s Kommen. Durch Ihren Besuch und Ihre Unterstützung können wir unsere Projekte, die wir im Rahmen der Vereinsarbeit begonnen haben, finanzieren und dadurch auch in diesem Jahr erfolgreich fortsetzen.
Wir hoffen, es hat Ihnen bei uns gefallen. – Und wer noch nicht genug hat, sei durch die folgenden 2 Tatsachen getröstet:
1. der Sommer fängt erst an und
2. das nächste Fest kommt bestimmt.

19.05.2005 Musikwoche 2005: Was ist die Musikwoche? 30 bis 60 Akkordeonisten (und auch Schlagzeuger, Keyboarder,...) im Alter zwischen 9 und 21 Jahren treffen sich. Hieraus werden zwei Orchester gebildet, im Prinzip nach Alter geteilt (die Spielstärke des Einzelnen wird natürlich berücksichtigt). Für das Jugendorchester (ab ca. 14 Jahre) konnte dieses Jahr als Dirigent Helmut Quakernack (Bielefeld, Leiter des Landesjugendorchesters Nordrhein-Westfalen, Komponist und Akkordeonlehrer) gewonnen werden. Das garantierte schon mal eine witzige und zugleich hochqualifizierte Probenarbeit im Spiellevel Mittel - Oberstufe! Das Schülerorchester (9-14 Jahre) leitete Britta Claußen (Ingersheim). Die erfahrene Pädagogin und Akkordeonlehrerin leitet seit 15 Jahren sehr erfolgreich Kinder- und Jugendorchester und konnte schon mehrfach dieses Musikwochenorchester (Spiellevel Elementar - Mittelstufe) zu Bestleistungen anspornen. Auch hier galt das Rezept: Spaß - Motivation - Erfolg. Neben der Probenarbeit gab es ein vielfältiges Rahmenprogramm, dass vom Jugendteam der Akkordeonjugend des Deutschen Harmonika-Verbandes gestaltet wurde. In den allabendlichen „Gute-Nacht-Konzerten“ durfte jeder, der mochte, seine Lieblingsstücke vortragen. Die Musikwoche fand dieses Jahr in Freiburg in der dortigen Jugendherberge vom 27.3. bis 1.4. statt. Das Konzert am 2. April in der Stadtkirche in Bietigheim-Bissingen bildete den krönenden Abschluss.

Vom HRB waren Gabriel Brömauer, Johannes Adler, Nadine Michelberger, Laura Friedel, Pascal Michelberger und Sandra Giepmann mit dabei (im Hintergrund: Britta Claußen).

25.05.2005 Wir gratulieren... unserem Dirigenten Ralf Schwarzien recht herzlich zur Hochzeit. Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals für die Einladung zur Hochzeitsfeier am 14. Mai 2005 bedanken und wünschen den frisch Vermählten Britta und Ralf mit Swaantje und Jette alles Gute für die Zukunft. Für unseren Dirigenten waren die letzten 4 Wochen in zweierlei Hinsicht ein Neubeginn: zum einen der Beginn eines hoffentlich immer aufregenden Ehelebens und zum anderen der Beginn einer neuen „Beziehung“ - nämlich der zum 1. Akkordeonorchester des Harmonikaring, dessen Leitung Ralf im April übernommen hat. Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Jahren musikalisch so alles erwartet. Dasselbe dachten sicher auch unsere Schüler und Jugendlichen vor rund 3 Jahren, als wir Ralf die Leitung ihrer Orchester übertrugen. Mittlerweile liest sich das Repertoire unserer „Youngsters“ wie die Best-of-Liste aus drei Jahrzehnten Rock und Pop. Mit dabei sind Klassiker wie „A groovy kind of love“, „Hardrock cafe“, „Jump“ aber auch Medleys von Elvis oder den Les Humphries. Neu hinzugekommen ist vor Kurzem „Smooth“ von Rob Thomas/Santana, für Akkordeon arrangiert vom Frontmann (sprich Dirigenten) selbst. Das musikalische Kleeblatt, das sich aus unseren Ausbildern zusammen setzt, ist und bleibt professionell: Ralf Schwarzien ist Leiter der Schüler- und Jugendorchester und hauptamtlicher Ausbilder in den Bereichen Akkordeon und Keyboard. Dazu gesellen sich Frank Hafner (Gitarre) und Achim Stoll / Gerd Vierkötter (Schlagzeug). - Alle können ein abgeschlossenes Musikstudium vorweisen und sind hauptberuflich in Sachen Musik unterwegs Die musikalische Früherziehung liegt weiterhin in den Händen von Daniela Schwan-Specker. Wir sind überzeugt davon, dass uns dieses vierblättrige Kleeblatt auch weiterhin Glück bringen wird. Ableger davon zeichnen sich übrigens auch schon ab: Mittlerweile haben wir das Projekt „Kooperation Schule und Verein“ erfolgreich aus der Taufe gehoben und einen weiteren Ausbilder in Sachen E-Baß gewinnen können (Dieter Hattemer).An den Groove von Frank Hafners Band anny-M-one (www.anny-M-one.de ) kommen wir noch nicht ganz ran - aber wir arbeiten daran, frei nach dem Motto von anny-M-one: Einfach gute Musik. Wir freuen uns über jede/n, der uns dabei unterstützen möchte. Alle Infos zu den Unterrichts- und Probezeiten und die Kontaktadressen unserer Ausbilder finden Sie im Internet unter www.harmonikaring-berghausen.de (Ausbildung). Fragen zu unserem Ausbildungsangebot beantworten Ihnen auch gerne unser Jugendleiter Stefan Schneider (Tel.: 0721/4539667) und unser 1. Vorsitzender Gerhard Girrbach (Tel.: 07240/943672).Warum es sich lohnt, bei uns mitzumachen? - Weil Musik eine der schönsten Nebensachen der Welt ist und natürlich wegen unseres eigenen Mottos: „Ein gutes Team - wir vom HRB“.

Das erste Orchester des HRB spielt den Zillertaler Hochzeitsmarsch für das Brautpaar.

 


Juni 2005

30.06.2005 Grillfest: Zum gemütlichen Beisammensein im Kreise der Harmonika-Familie lud die Akkordeonjugend des Harmonikaring Berghausen am Samstag, den 11. Juni 2005 in die Kulturhalle ein. Eltern, Verwandte und Aktive des Vereins kamen sich im Rahmen des Grillfestes ein Stück näher. Jux-Fahrräder des Martinshauses Berghausen sorgten für Spaß bei Jung und Alt. Der Höhepunkt des Abends jedoch bildete unumstritten eine Dorfrallye, die die Vereinsjugend hervorragend meisterte. Der Dank für die Organisation der Dorfrallye und der Mithilfe vor, während und nach dem Grillfest gelten unserem Jugendleiterteam, Andreas Michelberger und Rita Kaschmieder. Speziell zwei jungen Damen, die ihre Zeit zwischen zentralen Klassenarbeiten und Projektwoche für die Dorfrallye opferten, sei besonders gedankt. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr, wenn wir in größerem Kreise und bei besserem Wetter unser nächstes Grillfest durchführen werden.

Die Grillmeister bei ihrer Arbeit

 


 Juli 2005

07.07.2005 Nachruf
Der Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. betrauert den Tod seines Mitglieds Albert Enderle, der im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Albert Enderle wurde 1972 Mitglied in unserem Verein, als sein Sohn Michael bei uns das Akkordeonspielen erlernte. Wenn wir seine Hilfe bei Vereinsfesten benötigten war er für uns da. Albert Enderle, als lebensfroher musikliebender Mensch, hat sich als förderndes Mitglied stets um die Vereinsbelange gekümmert. Solange es sein Gesundheitszustand zuließ besuchte er gerne unsere Konzerte und Festveranstaltungen. Wir verlieren ein treues Mitglied unseres Vereins. Unser besonderes Mitgefühl gilt der hinterbliebenen Ehefrau und allen Angehörigen. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

21.07.2005 Tag des Akkordeons:
Der Deutsche Harmonika Verband - Bezirk Karlsruhe-Nordbaden-Enzkreis stellt am Sonntag den 24.Juli seine Orchester vor. Von 11:00 bis 18:00 Uhr wird von verschiedenen Orchestern des Bezirks auf der Kaffeeterrasse im Schlossgarten Karlsruhe Akkordeonmusik dargeboten. Ab 16:00 Uhr musiziert das 1. Orchester des HRB. Wir würden uns freuen auch einige Fans begrüßen zu können.
Elternvorspiel:
Auch in diesem Jahr fand am 6. Juli 2005 unser traditionelles Elternvorspiel statt. Die jugendlichen Spielerinnen und Spieler konnten in kleinem Rahmen einen kurzen Einblick geben, was sie gemeinsam mit ihren Ausbildern Ralf Schwarzien bzw. Kurt Steimer erarbeitet hatten. Das Event, welches unter dem Motto eine „Reise durch die Musik“ stand, hatte für jeden Musikgeschmack etwas zu bieten; von lateinamerikanischen Klängen bis hin zu groovigen Hits war für jeden etwas dabei. Den Abschluss eines eineinhalbstündigen Programms gestaltete das Schülerorchester des Vereins, welches ebenfalls die Highlights seines aktuellen Repertoires zum Besten gab. Der Abend war sowohl für die Beteiligten als auch für die Zuhörer ein erfolgreicher und kurzweiliger Abend, auf dessen Wiederholung im nächsten Jahr wir uns heute schon freuen dürfen.

 


August 2005

4.08.2005 Eine musikalische Reise um die Welt:

Klassische und moderne Melodien beim „Tag des Akkordeons“ im Schlossgarten.
Wer bisher dachte, dass sich mit einem Akkordeon nur volkstümliche Melodien erzeugen lassen, der wurde im Schlossgarten eines Besseren belehrt. Moderne Klänge entlockten die zahlreichen Musizierenden ihren Ziehharmonikas anlässlich des „Tages des Akkordeons“ des Deutschen Harmonika Verbandes (DHV). „Wir wollen heute auf die Vielfältigkeit des Akkordeons aufmerksam machen und für das Instrument werben“, nennt Dieter Nees, DHV- Vizepräsident des Landesverbandes Baden-Württemberg und DHV-Bezirksvorsitzender Karlsruhe-Nordbaden-Enzkreis, Sinn und Zweck der Veranstaltung. Schließlich ließen sich mit keinem anderen Instrument Stücke wirklich jeder Stilrichtung spielen. Und aufgrund dieser Vielfältigkeit begeisterten die Vereine mit ihrer gehobenen Unterhaltungsmusik auch alle Altersstufen im bunt gemischten Publikum. Von Klassik über Jazz und Pop bis hin zu fetzigem Rock hatten unter anderem der Harmonikaring Berghausen alles im Repertoire.
Junge Nachwuchstalente, die den Sprung ins erste Orchester schaffen, werden schnell unverzichtbar, weswegen die Vereine allgemein auch großen Wert auf die Jugendarbeit legen. Tatsächlich sind die Zeiten passe, in denen das Akkordeonspielen als „altbacken“ angesehen wurde. Das Instrument finde zunehmend Zuspruch von der jüngeren Generation, so Dieter Nees, was er auch auf die stete Präsenz der Nachwuchs- und Jugendorchester - etwa bei Schulfesten - zurückführt. Um bereits die ganz Kleinen fürs Akkordeon zu begeistern, würden Vereine Früherziehungskurse anbieten. Bei diesen würden die Nachwuchsmusiker spielerisch an die Ziehharmonika herangeführt, bevor sie dann ab sechs Jahren in den richtigen Akkordeonunterricht gehen könnten.
Während im Jugendorchester vornehmlich Rock und Pop gespielt wird, gehören moderne aber auch klassische Stücke zum Programm eines ersten Orchesters; ein Seniorenorchester bevorzugt die volkstümlichen Klänge, so Nees. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung zu der auch der HRB beitragen konnte.

 


September 2005

22.09.2005 100 Tage... sind normalerweise der Zeitraum, in dem ein „Neuer“ Zeit hat, sich einzugewöhnen und zu zeigen, was er kann. - Schonzeit quasi. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um neue Trainer oder hochrangige Manager handelt, um große oder kleine Chefs von Vereinen und Unternehmen. - Ralf Schwarzien bleiben dagegen gerade mal 17 Proben, um mit dem 1. Akkordeon-Orchester des Harmonikaring Berghausen ein vollständig neues Konzertprogramm aufzulegen. Man darf also gespannt sein auf den 09. Oktober 2005, den Tag, an dem sich das Orchester erstmals bei einem Konzert unter der Leitung des „Neuen“ präsentiert. Sicher dauert es noch einige Zeit, bis die Spieler/innen und der Dirigent im wahrsten Sinne des Wortes und hundertprozentig „aufeinander eingespielt“ sind, aber das Ergebnis der bisherigen Probenarbeit ist vielversprechend. Das Orchester ist motiviert und die ausgesuchten Stücke für das abendliche Konzert am 09. Oktober sind ein deutliches Zeichen für den erfolgreichen Beginn einer neuen Partnerschaft zwischen dem Dirigenten und den Spielerinnen und Spielern des 1. Orchesters beim HRB. Für unser Konzert beginnt in wenigen Tagen der Vorverkauf. Wir freuen uns, wenn auch Sie durch den Kauf eines Programms unsere Vereinsarbeit unterstützen.
Gelungener Ferienbeginn Was wäre ein Verein ohne seine Jugendausflüge? So stand nach 2-jähriger Pause endlich wieder ein Jugendausflug auf dem Programm des HRB. Vier ereignisreiche Tage, die vor allem Spaß, Freizeit, Unterhaltung und schlaflose Nächte versprachen. Direkt am ersten Tag der Sommerferien war es soweit. Nachdem Instrumente und jegliche Requisiten an der Kulturhalle verladen waren, ging es per Privat- Pkw Richtung Bruchsal Naturfreundehaus. Aufgrund der hohen Temperaturen am Donnerstag gestaltete sich der Nachmittag mit rasanten Wasserschlachten, bei denen keine Hose trocken blieb... Am Freitag brach die 28-köpfige Truppe auf in Richtung Spaßbad. Für Samstag war Batiken angesagt, was den Kindern sehr viel Freude bereitete. Die Resultate können sich wirklich sehen lassen! Den Abschluss einer gelungenen Freizeit bildete der amerikanische Abend, der mit einem gemeinsamen Hamburger-Essen begann (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Köchinnen Rita und Roswitha, die uns wirklich vorzüglich versorgten!!) und bei einer kurzen Darbietung der Jugendlichen endete. Mit selbst-gestaltetem Bühnenbild, einer Tanzgruppe und cooler Rap-Show fand die Freizeit einen würdigen Abschluss. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Jugendausflug für jeden etwas zu bieten hatte und allen in guter Erinnerung bleiben wird...

 


Oktober 2005

10.10.2005 Konzert: Vergangenen Sonntag fand unser Jahreskonzert 2005 statt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Dirigenten Ralf Schwarzien, Lena Schmidt und Gerhard Girrbach. Ein weiterer Dank unseren Akteuren auf der Bühne, dem Schüler-Orchester, Jugend-Orchester, Oldie-Orchester und 1. Akkordeon-Orchester sowie dem Solisten Daniel Kling und der Moderatorin Monika Hattemer. Ein besonderer Dank an das Publikum unseres Konzerts. Wir hoffen, Sie auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

17.10.2005 Kleine musikalische Weltreise. Harmonikaring lud zum Träumen von anderen Ländern ein.
Drei Dirigenten als Leitung. Zahlreiche Musikanten und viele als Mitreisende und Passagiere. Start in Söllingen mit der Kranich-Linie zu einem Flug um die Welt. Dabei schaffte man die rund 55000 Kilometer in knapp drei Stunden. Mehrere Stationen auf vier Kontinenten wurden besucht. Die einzelnen Aufenthalte mussten aber verständlicherweise kurz gehalten werden.
Geht nicht? Aber sicher doch. Der Harmonikaring (HRB) hat es beim Konzert in der TSV-Halle vorgemacht. Bedingung, wer mit von der Partie war, musste sich lediglich setzen, die Ohren spitzen und sprichwörtlich mit offenen Augen träumen. Alles andere erledigten die verschiedenen Orchester. Deren Melodien bei „Eine Reise um die Welt“ jegliche Vorstellungen von einer weiten Welt im Publikum nährten.
Ein neuer Kapitän an Bord des HRB tat das Übrige. Ralf Schwarzien heißt nun der musikalisch Gesamtverantwortliche. Bislang für die Vereinsjugend zuständig, hat er seit diesem Frühjahr auch beim ersten Orchester das Sagen. Und seine Handschrift ist eine ebenso klare wie die seines Vorgängers Kurt Steimer. Schwarzien bearbeitet und arrangiert ebenfalls Melodien. Folglich, so HRB-Chef Gerhard Girrbach mit ruhigem Gewissen, bleibe der Verein auf einem guten Kurs. Der Nachwuchs rekrutiert sich aus Anfängergruppe, Schüler- und Jugendorchester. Und die kündigte Moderatorin Monika Hattemer mit „Sommer in Brasilien“ und „Welcome to Venice“ an. Ein Abstecher galt auch dem Land der Fantasie mit „Vier zauberhaften Stücken“. Um noch schneller auf dem Trip rund um den Globus voranzukommen schaltete man „Regenbogen“, sowie „Leiter zum Himmel“ gekonnt dazwischen.
Das Argentinien suggerierende „El Choclo“ gab sowohl dem Solisten Daniel Kling als auch der Nachwuchsdirigentin Lena Schmidt Gelegenheit erste Lorbeeren einzuheimsen. Gerade mal nach England „When I’m 64“, ansonsten im Ländle mit der „Schwarzwald Klinik Melodie“ stillte das Oldie-Orchester mit Dirigent Gerhard Girrbach seine gezügelte Reiselust mit Evergreens. Großes Gepäck war dann wieder mit dem ersten Orchester vonnöten. „Slavonska Rhapsodija“m, „Auf einem persischen Markt“ und „A Night in Tunesia“ die Stationen. Die dazu servierten „Inspirations“ und „Caravan“ gaben der Reise den letzten Pfiff. Das Finale dann mit allen Orchestern ließ eine nachhaltige musikalische Weltreise ausklingen.

Der HARMONIKARING Berghausen nahm sein Publikum mit auf eine Weltreise, die über vier Kontinente führte.


November 2005

3.11.2005 Wertungsspiel: Wir gratulieren Sandra Giepmann zum Prädikat ausgezeichnet mit 32.0 Punkten in der Wertung Akkordeon Solo MIII Altersgruppe I (bis 9 Jahre) bei den Wertungsspielen des Landesmusiktages der Akkordeonjugend Baden-Württemberg in Filderstadt.

Hier zu sehen mit Schirmherr Ernst Pfister (Wirtschaftsminister BW und Vorsitzender des DHV).
Kunst im Bürgerhaus: Die Ausstellung "Holz in Form und Farbe und Aquarellmalerei" ist noch bis zum 16. November jeweils sonntags von 11 bis 17 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Einer der drei Aussteller ist Dieter Löffel, ehemaliger 1.Vorsitzender des HRB. Die ersten
Malversuche von Dieter Löffel datieren aus der Volksschule. Dann war lange Ruhe, ehe er kurz vor dem 60. Geburtstag autodidaktisch wieder den Kontakt zur Malerei aufnahm. Inzwischen besucht er eine Malschule und geht mit seinen Ergebnissen zum zweiten Mal an die Öffentlichkeit. Dieter Löffel, ursprünglich ein Aquarellmaler, hat inzwischen auch Techniken wie Acryl und Kreide in seinem Repertoire. Seine Gemälde zeigen deutlich die favorisierte gegenständlich/impressionistische Malweise. Auf seinen Bildern finden sich bevorzugt Landschaften und Stilleben.


Treue Dienste von vier Aktiven des Harmonikarings Berghausen (HRB) lohnte der Deutsche Harmonika Verband (DHV) mit bedeutsamen Ehrungen. Bezirksvorsitzender Dieter Nees attestierte dem Quartett der Jubilare, „mit Herzblut bei der Sache zu sein“. Ihr musikalisches Wirken sei vorbildlich und nachahmenswert. Seit jeweils 50 Jahren am Akkordeon sitzen Günter Geiger und Anton Hamann, was der DHV mit der Verdienstnadel in Gold honorierte. Die goldene Nadel des DHV erhielt Sabine Hirschmann-Habich, die seit 25 Jahren aktiv mitwirkt. Seit 20 Jahren ist HRB-Vorsitzender Gerhard Girrbach Dirigent im Oldie-Orchester. Darüber hinaus ist er nach wie vor als Mitglied im ersten Orchester mit von der Partie. Ihm verlieh Nees die goldene Dirigentennadel.

50 JAHRE AKKORDEON spielen Günter Geiger und Anton Hamann (Mitte, von links) Dieter Nees (links) ehrte sowohl sie als auch den HRB-Vorsitzenden Gerhard Girrbach (rechts).

24.11.2005 Nachruf: Der Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. betrauert den Tod seines Ehrenmitglieds Rosa Müller, die im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Rosa Müller wurde 1959 Mitglied in unserem Verein. Besonders in der Anfangszeit unterstütze sie zusammen mit ihrem Ehemann Karl den damals noch jungen aufstrebenden Verein. So wurden ihre drei Kinder Klaus und Hans-Jürgen und Annerose in unserem Verein im Akkordeonspielen ausgebildet. Später kamen dann auch noch Schwiegersohn und die Enkelkinder dazu. Man kann sagen die ganze Familie hat sich immer um die Vereinsbelange gekümmert. Gerne nahmen wir ihre Mithilfe nicht nur bei unseren Vereinsfesten an. Liebevoll und aufopfernd kümmerte sie sich um ihren pflegebedürftigen Ehemann Karl, der schon mehrere Jahre im Seniorenzentrum Pfinztal betreut wird. Unser Verein verliert ein treues Mitglied und einen liebevollen Menschen. Unser besonderes Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Angehörigen. Wir werden Frau Rosa Müller in stets guter Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.
Von Kindern - für Kinder, so präsentierte sich der Harmonikaring Berghausen in der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Grund hierfür ist ein neuer Kurs „Kooperation Schule & Verein - Akkordeon AG in der Grundschule“, der in Kürze wieder in den Räumen der Schule beginnt. Die Klassen 2 bis 5 waren am Mittwoch, 09.11.2005 in der 5. und 6. Schulstunde eingeladen, sich das Instrument Akkordeon aus nächster Nähe anzuschauen. Vorstand Gerhard Girrbach und Dirigent Ralf Schwarzien boten den Kindern die Möglichkeit, das Akkordeon nicht nur im Orchesterspiel zu erleben, sondern auch selbst einmal das Instrument „anzuschnallen“ und bei einem „Groove“ des Schüler- und Jugendorchesters des HRB mitzuspielen. Es herrschte großer Andrang. Wer sich intensiver für das Instrument interessierte, konnte einige der etwa 38000 Einzelteile eines Akkordeons auch noch separat betrachten. Der Erfolg der letzten Veranstaltung spricht für sich und so hoffen Schule und Verein auf ebenso zahlreiche Teilnehmer an der „Kooperation Schule & Verein - Akkordeon AG in der Grundschule“.

Schüler- und Jugendorchester präsentieren den HRB

 


Dezember 2005

8.12.2005 Nachruf: Der Harmonikaring 1953 Berghausen e.V. betrauert den Tod von Margarete Käser-Janssens. Frau Käser-Janssens war über 44 Jahre Mitglied in unserem Verein. Als Musik liebender Mensch hat sie sich als förderndes Mitglied stets um die Vereinsbelange gekümmert. Solange es ihre Gesundheit zuließ war sie gerne Gast bei unseren Konzerten und Veranstaltungen. Bei unseren Besuchen erkundigte sie sich über die Vereinsentwicklung, von der wir gerne berichteten. Wir verlieren ein treues Mitglied unseres Vereins. Unser besonderes Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Angehörigen. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Schule und Verein im Dezember 2005:

Letzten Freitag begann die neue Gruppe der Kooperation Schule und Verein mit 4 neuen Schülern.

23.12.2005 Frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr wünschen wir allen Freunden des Harmonikaring Berghausen in und um Pfinztal. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns im Jahr 2005 in unserer ehrenamtlichen Arbeit unterstützten.

Für uns geht ein aufregendes Jahr zu Ende. Wir blicken zurück auf ein Gastkonzert in der Hauptstadt der Schweiz, bei unseren Harmonikafreunden in Bern, die wir im März besuchten. Im April feierten wir eine goldende musikalische Hochzeit und verabschiedeten uns im Rahmen eines großen Jubiläumskonzerts nach 50 Jahren aktiver Tätigkeit von unserem Dirigenten, Herrn Musikdirektor Kurt Steimer. Wir blicken zufrieden zurück auf unseren Radler- und Wandertreff am 1. Mai, den wir Dank vieler helfender Hände einmal mehr erfolgreich bestreiten konnten. Erinnern Sie sich? - Einem ziemlich verregneten Sommer folgte ein traumhaft schöner Herbst, in dem wir uns auf unser erstes Konzert unter der Gesamtleitung von Ralf Schwarzien vorbereiteten. Die Teilnahme am Landesmusikfestival in Ladenburg und am Tag des Akkordeons in Karlsruhe sowie eine Vielzahl von Auftritten bei befreundeten Vereinen rundeten unser Jahresprogramm ab. Wir hoffen, wir konnten Ihnen durch unsere Musik ein wenig Freude bereiten. Wenn uns das gelungen ist, haben wir unser größtes Ziel erreicht. Ein bedeutender Dirigent, sagte einmal: „Das Wichtigste in der Musik ist: zusammen anfangen und zusammen aufhören“. Lassen Sie uns das Jahr 2005 zusammen aufhören und ein neues Jahr 2006 zusammen beginnen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen.

 

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